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Leseprobe
Alles Aufpassen hatte nichts genützt: Felix war schon um die Kurve verschwunden, hinter der das Icker Loch lag. Eindringlich rief die junge Mutter ihren Sohn. Felix kam auch brav zurück, zeigte in Richtung des Gewässers und plapperte: „Felix auch baden.“
Die Mutter verneinte: „Felix, darin kann man nicht baden. Das ist zu kalt und dreckig. Heute Nachmittag fährt Papa wieder mit dir schwimmen.“
Das junge Energiebündel stampfte wütend mit dem Fuß auf und krähte mit Nachdruck: „Felix aber jetzt baden. Wie der Onkel.“
„Felix, du flunkerst, da badet doch kein Onkel.“
Mittlerweile waren sie um die Kurve herum, und ein Blick sagte Marita Sperling, dass Felix irgendwie doch Recht hatte. Im Icker Loch „badete“ jemand. Allerdings in merkwürdiger Haltung. Der Oberkörper war mit einem Sack oder Ähnlichem bedeckt, aber es war eindeutig ein menschlicher Körper, der da bäuchlings auf dem Wasser trieb. Marita Sperling entfuhr ein spitzer Schreckensschrei. Dann packte sie den verdutzten und erschrockenen Felix kurzerhand und setzte ihn ziemlich rücksichtslos auf seine Schwester in den Kinderwagen, drehte um und lief in halsbrecherischem Tempo nach Hause, um die Polizei anzurufen.
Markus Theis war wieder aufgetaucht.
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