Rezension

   
Die schönsten Sagen aus dem Münsterland
- ausgewählt und nacherzählt von Marion Kortsteger
   
Münstersche Zeitung 
  
"
Ein Buch, das auf keinem Gabentisch fehlen sollte."

  "Im Münsterland ging es immer schon gruselig zu. Ein toter Priester spukte im Dom zu Münster, nachts tanzten in Schöppingen die Dorfbewohner zu den eigentümlichen Flötenklängen eines Fremden und in der Heide auf dem Weg nach Gronau trieb ein undurchsichtiges Wesen mit wässrig-trüben Fischaugen einen Müllersburschen beinahe in den Tod. Alles wahre Geschichten. Zumindest ein Fünkchen Wahrheit steckt in ihnen ...
  
Was sich zwischen Ahaus und Ahlen, Bentlage und Beckum mit Teufeln, Geistern und Männer peinigenden Nachtmähren sonst noch abgespielt hat, schildert Kortsteger fantasievoll, detailreich und in einer angenehm altertümlichen aber keineswegs altbackenen Sprache. Sie schafft es, dem Sagenkern eine frische Schale wiederzugeben und die oft knappen Quellen tauglich zu machen für lange Abende vor dem Kaminfeuer. Ebenso aufwändig wie die Erzählungen selbst sind auch die Illustrationen der erst 17-jährigen Schülerin Veronica Felgentreu: Ihre kunstvollen, filigranen Scherenschnitte fangen viel Lokalkolorit der Region ein. - Ein Buch, das auf keinem Gabentisch fehlen sollte."

  
(Sabine Müller, 28. November 2002)